Keniareise 2014


Im Juli 2014 reist unser Mitglied Ingelore Kahrens nach Kenia, wo sie mehrere Jahre gelebt hat. Danach ist sie wieder in den Schuldienst von Schleswig-Holstein zurückgekehrt. Sie schreibt:

Ich bin nun schon fast 2 Wochen in Kenia.



Straßenszene mit Verkaufsauslagen - nach einem Regenguss. Falls ein neuer kommt, wird alles schnell mit einer Plastikplane zugedeckt - überall in Ostafrika ist das so...

Obst- und Gemüseverkaufsstand...


Zu unserem Projekt bin ich noch nicht gekommen, aber dafür habe ich schon einiges erledigt. Mithilfe eines Freundes, Bruder Karl von der katholischen Mission in Kayole/Nairobi, habe ich eine gebrauchte Yamaha 125 Enduro für unser Projekt gekauft. Die wird nächste Woche dort hin transportiert.



kleiner Markt auf dem Land...

Mit dem Motorrad von Nairobi nach Chuka zu fahren ist mir doch zu riskant.



Straßenhändler....


In der Nairobi Niederlassung der Stiftung Solarenergie habe ich mir ihre neuen, verbesserten Produkte angesehen. Ein Exemplar der NIWA 300XL Lampe habe ich gekauft.




Am Dienstag bin ich mit dem Bus nach Bungoma gefahren, um mir das Biochar Projekt der Organisation ACO-Network anzusehen.



Hier sehen wir die Reisestationen von Ingelore Kahrens: Ganz unten, rot markiert, Nairobi, oben links Bungoma und weiter rechts, östlich vom Mount Kenya ist Chuko, hier von Google Earth als "Kenia" markiert.


Am nächsten Tag ist Salim Mayeki Shaban mit mir an den Ort gefahren, wo sie ihre Pyrolysekocher sowie Briketts aus Wasserhyazinthen und einen mit Holzkohlestaub versetzten organischen Dünger herstellen.







Ich bekam ausführliche Demonstrationen der Kocher- und Brikettherstellung.




Es war äußerst interessant und ich könnte mir vorstellen, Leute aus unserem Projekt zu einem Lehrgang hinzuschicken. Ich habe auch vier Kocher gekauft. Einen davon werde ich mit nach Deutschland und zum l-h-l Jahrestreffen bringen. Sie haben übrigens ein Modell von Paul Anderson nachgebaut. Am Donnerstag bin ich dann mit Salims field officer aufs Land gefahren. Wir haben zwei Bauern besucht, die ihren Mais mit Salims "organic fortified fertilizer" angebaut haben. Dieser besteht aus Hühnerdung, Holzkohle und Urin, die vermengt und eine Zeitlang gelagert wurden. Die Bauern hatten sowohl auf einem gedüngten als auch auf einem ungedüngten Referenzfeld Mais angebaut.




Auf ersterem war der Mais schneller gewachsen und früher gereift und hatte größere Kolben. Ich konnte den Unterschied sehen.



Ausführliche Informationen sind auf der Webseite zu diesem Projekt zu finden:  .