Pyrolysekocher

Mai 2016

Presseerklärung

Bingo-Umweltstiftung hilft LHL bei Verbreitung umweltfreundlicher Kochtechnik in Burkina Faso

Der Verein „Lernen-Helfen-Leben“ (LHL) in Vechta kann sich auf weitere Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung verlassen. Damit die ehrenamtlichen Entwicklungshelfer ihre in Burkina Faso produzierten Pyrolysekocher auf einer internationalen Messe in der Hauptstadt des Landes präsentieren können, erhalten sie rund 10.000 Euro aus Stiftungsmitteln. Die Stiftung hat die Kocher bisher schon mit 65.000 Euro gefördert, denn die mit Schilfgras und Ölmandelschalen betriebenen Geräte sorgen durch Vergasung für einen nahezu rauchfreien Kochprozess. Holzkohle verursacht dagegen in geschlossenen und halb geschlossenen Räumen Atemwegs-und Augenerkrankungen. Zudem müssen für die Gewinnung von Holzkohle viele Bäume gefällt werden. Aus Rückständen der Pyrolyseprozesse kann in Kombination mit menschlichen Fäkalien sogar Dünger gewonnen werden.
Diese vielen Vorteile überzeugen die Stiftung aufs Neue. Sie ist von der Zukunftsfähigkeit der Technik überzeugt und erhofft sich, dass auf der Messe Kooperationspartner, Finanziers und Einzelhänder gewonnen werden, um die Pyrolyse-Technik im Land zu verbreiten. Auch bietet die Messe die Möglichkeit, mit Vertretern von Regierungen, Westafrikanischer Union und Nicht-Regierungs-Organasationen (NRO) in Kontakt zu treten.

Auf dem Salon der erneuerbaren Energien erzeugte das im Zuge des Bingoprojektes neu gegründete Unternehmen Nafagaz eine großes Echo:
In 15 TV Spots des Messeveranstalters wurde u.a über Nafagaz und die Herde berichtet.
3 Fernsehstationen und mehrere Zeitungsvertreter besuchten den Stand von Nafagaz. Und berichteten in Eigenreportagen über die modernen Energielösungen von Nafagaz:
TV 4 berichtete in den Tagesnachrichten (le grand journal) mit drei Wiederholungen
Der Sender Channel3 sendete seine Reportage 3 mal;
Der Sender BF1 sendete seine Reportage 4 mal.
Es gab mehrere Erwähnungen in der Tagespresse und die Zeitung „le journal Le pays“ berichtete in seiner Reportage über eine ganze Seite über Nafagaz und die neue Energie. (conf journal le pays n° 6097 du jeudi 12 mai 2016)
Das erzeugte Echo war ein voller Erfolg: Über 400 Kontakte, 40 verkaufte Herde am Stand, mehr als 11 Berichte in drei TV Nachrichten Sendern , ein ganzseitiger Bericht in einer Tageszeitung, Besuche des Umweltministeriums und des Energieministeriums sowie mehrerer großer NROd bezeugen von dem Bedarf an dieser modernen und ökologischen Technologie.


März 2016


Burkina Faso: 300 Pyrolye Öfen für Afrika Stand des Bingo-

Projektes


Holzkohle und Brennholz sind für 90% der Haushalte Burkina Fasos die Hauptenergiequelle

Ungeeignete ineffiziente Herdstellen emittieren hohe Mengen an Emissionen und Partikel, was zu Atemwegserkrankungen führt und den Klimawandel befördert.

Abholzung und Armut bilden eine Abwärtsspirale, da die Einkommensmöglichkeiten armer Familien u-a durch abnehmende Bodenqualität sinken, ist die Verwandlung von Wald in Holzkohle oder Brennholz eine sichere Einnahmequelle, die durch die steigende Nachfrage der wachsenden Städte gesichert wird.

Ziel des Projektes ist es mit der Einführung pyrolytischer Kocher die Voraussetzungen für einen ökologisch und ökonomischen Kreislaufwirtschaft zu schaffen.Die Bewohner der Hauptstadt von Burkina Faso sollen befähigt werden, sich mit moderner sauberer und ökologisch positiv wirkender Haushaltsenergie zu versorgen.

Kleine Unternehmen können zusätzliche Einkommen erwirtschaften, und Gärtnereien generieren höhere Ernten in dem Sie den organischen C-Gehalt ihrer Böden mit Hilfe von Pflanzenkohlesubstraten aus dem Upcycling von Siedlungsabfällen erhöhen.

Mit zunehmender Verbreitung führt dieses Projekt zu sinkenden Abholzungsraten, Regeneration der kleinen Wasserkreisläufe und der Regeneration der Böden und damit zu einer Verbesserung der Sicherheit von Einkommen und Nahrungsmittelversorgung.

In Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung und Entwicklung von Umwelttechnologien an der Universität Hamburg zielt LHL mit diesem Projekt auf die Schliessung der Kohlenstoffkreisläufe in der Hauptstadt Ouagadougou, damit die Nachfrage nach Holzkohle reduziert wird und somit die Abholzung.

Was haben wir geschafft?

  • Zwei Handwerker an verschiedenen Standorten haben die Produktion aufgenommen

  • Über 100 Herde wurden verteilt und im Feedback mit den Nutzerinnen wurde der Herd ein Jahr lang verbessert

  • Der Mastercut wurde in Burkina entwickelt der Herd ist jetzt Serienreif

  • 300 Herde sind auf dem Weg nach Burkina Faso und werden dort zusammengebaut.

  • Das Konzept und der Herd wurde auf der Klimakonferenz in Hannover vorgestellt

  • Das Konzept wird im Mai auf einer Umweltmesse in OUA vorgestellt

  • Mehrere Donor Organisationen sind interessiert

  • Ein Vertrieb mit 10 Wiederverkäuferinnen wurde aufgebaut


Nafagaz heißt der Herd er brennt so sauber und rauchfrei wie ein Gasherd

Keine Rauchentwicklung eine regulierbare Flamme und die Töpfe bleiben sauber

Entwickelt in Afrika | gestanzt in Deutschland | gebaut in Burkina Faso ein echtes Süd Nord Projekt

www.climatefarming.com

www.nafagazbf.com