3. Kongo-West-Kilueka

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Dezember 2014

Kilueka: Licht Fußball und Honig

Dank der Fotovoltaikanlage hat das Dorfgemeinschaftshaus jetzt Licht! Es ist eine enorme Erleichterung, weil die Sonne immer schon um 18 Uhr schnell untergeht.

Direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus haben wir einen kleinen Shop gebaut und eröffnet. Hier kann das Notwendigste eingekauft werden. Aber das wichtigste ist, dass hier, dank der Fotovoltaik- anlage, Mobiltelefone aufgeladen werden  können! Mobiltelefone sind in Afrika kein Luxus, sondern sie können überlebenswichtig sein! Früher mussten die Leute aus Kilueka eine Stunde bis nach Lemfu laufen und dort zwei bis drei Stunden warten, bis das Telefon geladen war. Die Leute aus den umliegenden Dörfern kommen nun auch nach Kilueka, um ihr Handy zu laden. Nebenher können sie im Shop einkaufen oder etwas trinken und erfahren, was der Verein Songa Nzila aktuell alles macht.

Wir pflegen weiterhin die noch vorhandenen Wälder. Entweder stellen wir dort Bienenstöcke auf, oder die Gebiete um die aufgestellten Bienenstöcke herum werden geschützt, so dass die Bäume wieder wachsen können. Der Honig ist sehr begehrt. Ein Bienenstock kostet ca. 30 Euro.

Songa Nzila e.V. organisiert jetzt auch Fußballspiele, um den Kontakt zur Jugend zu bekommen, denn nur zusammen mit der Jugend  lassen sich nachhaltige Veränderungen erreichen. Bis jetzt gibt es vier Mannschaften, d.h. 72 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 22 Jahren treffen sich regelmäßig zum Training. Bisher müssen spielen die Kinder barfuß spielen. Die einfachen Plastikbälle sind leider viel zu leicht. Um aber mit richtigen Fußbällen spielen zu können, brauchen die Jugendlichen Fußballschuhe. Ganz einfache chinesische Fußballschuhe kosten etwa 10 Euro. Deshalb suchen wir noch Spenden oder gute Fußbälle, Fußballschuhe in allen Größen und auch Socken dazu.  Songa Nzila dankt herzlich.

Aus dem LHL-Weihnachtsrundbrief 2014




August 2014
Einen aktuellen Bericht finden Sie auf der Regenwaldseite von LHL


Februar 2014


Frisches Wasser in Kilueka

Wir sind glücklich, dass sich unsere Freunde vom Verein „Aqua Creactive“ in Meppen, mit denen wir seit über sechs Jahren kooperie­ren, eben­falls für die Verbesserung der Le­bens­be­dingungen in Kilueka einsetzen. Zwar übernimmt LHL e.V. einen Teil der Kosten, doch der größere Teil wird von Meppen und der Umweltstiftung Bingo getragen. Zurzeit werden kleine Quellen so eingefasst, dass das geförderte Wasser nicht verschmutzt werden kann. Und nicht zuletzt wird die Kul­tur des Baumes Moringa auf breiter Front eingeführt. Moringa ist eine Art Wunderbaum, von dem vor allem die Blätter wie Spinat ge­nutzt werden. Diese Blätter enthalten viel mehr Vitamine als z.B. Orangen. Viele wei­tere Teile des Baumens können medizinisch mit gutem Erfolg genutzt werden.

Aktuell geht es um die Vorbereitung eines neuen Projektes. Das Gemeinschaftshaus, welches erst vor kurzem fertig gestellt wurde, muss erweitert werden, um für die Gesund­heitsstation mehr Platz zu haben. Und es soll eine Wasserleitung von der dem Gebäude nächstgelegenen Quelle erstellt werden. Das erfordert den Bau eines Brunnens und eines Hochbehälters, der dann mit einer solar be­triebenen Pumpe gefüllt wird. Was für uns alle täglich selbstverständlich ist, ist für un­sere Freunde in Kilueka eine Offenbarung und der reinste Luxus. (LHL-Rundbrief Februar 2014)



November 2013


Westkongo - Kilueka

In der Ziegelei im Dorf Kilueka arbeiten 8 Männer. Mit den Ziegeln enstehen gerade u.a. unsere neue Imkerei und ein weiteres  Gebäude für einen Shop.

120 Bienenstöcke wurden bereits aufgestellt, und in fast allen haben sich Wildbienen niedergelassen. 700 Liter Honig sind schon gewonnen worden! Auf das Ergebnis der zweiten Honigernte sind wir sehr gespannt!

Seit etwa zwei Jahren arbeitet der Verein Aqua creactive aus Meppen ebenfalls mit dem Biologen Augstin Konda und LHL zusammen.

Das Wasserprojekt mit Augustin Konda als Projektleiter läuft noch und endet in etwa einem halben Jahr. Das von Aqua Creactive organisierte Projekt wird gefördert von der Bingo-Umwelt-Stiftung in Hannover und ebenfalls  von LHL e.V. mit jährlich 1000 Euro.

Verschmutztes Wasser ist ein grosses Problem für die Bevölkerung. Bei dem aktuellen Projekt werden die Quellen sauber eingefasst,nachdem das Wasser analysiert worden ist. Durch die Anlage einer dichten Vegetation mit Bäumen in einem Umkreis von 30 Metern wird der Quellbereich vor Verunreinigung, vor allem bei Starkregen, dauerhaft geschützt. Die ersten Quellen sind schon eingefasst und funktionieren, die Vegetation drumherum wächst noch.

Gleichzeitig werden zuerst die Dorfchefs aus 30 Dörfern und dann die Bevölkerung über die Problematik des verschmutzten Wassers, über Hygiene, Mangelernährung usw. aufgeklärt. Immer wieder laufen sechs Lehrerinnen aus dem Verein “Songa nzila” in die Dörfer und erklären die nächsten Schritte des Projektes.

           

Foto: neu eingefaßte Quelle

Mit dem Verlust des  Regenwaldes verschwinden nicht nur die Bäume und damit auch Obstbäume und Ölpalmen, sondern auch die Pilze, die proteinreichen Raupen und sogar die Fische!  Die Ernährung der Menschen wird immer einseitiger, die Probleme immer vielfältiger und die Armut immer grösser!

Vor allem Kinder und Schwangere leiden unter der verbreiteten Mangelernährung.

Die Einführung des Moringabaumes kann hierbei helfen, denn dieser ursprünglich aus Indien stammende Baum ist vielseitig nutzbar! Die Blätter enthalten u.a. Vitamine, Mineralien und sogar Eiweiss. Diese Blätter können getrocknet oder gekocht den lokalen Gerichten beigemischt werden. Lecker!

Die Dorfchefs aus den 30 Dörfern, die sechs Lehrerinnen und die anderen Mitglieder von “Songa Nzila e.V.”, die Ziegeleiarbeiter, Augustin Konda und ich, wir alle möchten uns ganz herzlich für die treue und vielfältige Unterstützung bedanken!        

Irène Freimark-Zeuch(Weihnachts-Rundbrief 2013




Mai 2013

Mati-Brücke fertig

Abgeschlossen ist das Projekt der Erneuerung der Mati-Brücke in der Nähe von Kinshasa. Die Bauern haben in Selbsthilfe die zugewachsenen Zufahrtswege wieder her­gerichtet und mit unserer Hilfe zwei Brückenbauwerke er­stellt. Jetzt können die Händler wieder mit dem Auto in die Region fahren und die Ernten auf die Märkte nach Kinshasa bringen. Vorher mussten die Bauern jahrelang viel Zeit auf­wenden, um ihre Ernte zu Fuß zu den Kunden bringen. Die alte Brücke war durch ein Hochwasser weggeschwemmt worden. (Heinz Rothenpieler, Rundbrief LHL Frühling 2013, weitere Infos: www.kongo.l-h-l.org )

Kilueka (Westkongo)

Im Dezember 2012 habe ich drei Wochen im Kongo verbracht und dort zusammen mit Augustin Konda, dem Projektleiter, die Projekte besucht. Es war Regenzeit mit kräftigen Gewittern, starkem Regen und Hagel! Der Regen beeinflusst das Leben vor Ort viel mehr als bei uns. Der Lehm wird bei Regen extrem rutschig, wie Schmierseife! So kommen Fußgänger, Radfahrer, Autos und LKW’s auf den Lehmpisten kaum voran und können nur ganz langsam gehen oder fahren. Viele LKW’s bleiben im Schlamm stecken! Auch unsere Pläne richteten sich stets nach dem Regen und dem Zustand der Lehmpisten. Das muss man wirklich erlebt haben, um die Situation vor Ort verstehen zu können. Auch in Kinshasa sind die meisten Strassen unbefestigt und werden bei Regen zu „Flüssen“. Da kann man nur abwarten … und warten …!

In Kilueka haben wir im neuen Dorfgemeinschaftshaus logiert. Direkt gegenüber befindet sich die Ziegelei. Hier gibt es einige Probleme, die noch behoben werden  müssen. Die Leute würden gerne Ziegel kaufen, können sie aber nicht transportieren. Nach langen Diskussionen vor Ort suchen wir dafür jetzt einen Traktor. Das Bienenprojekt zum Schutz der Wälder ist nach wie vor sehr beliebt. Die erste Honigernte hat stattgefunden, und die neuen Imker sind sehr stolz! In Kilueka bauen wir jetzt ein Gebäude für eine Imkerei. Wir suchen noch Imkerzubehör.  -   Der Verein Aqua Creactive e.V. aus Meppen unterstützt ebenfalls die Arbeit von A. Konda und mir und kooperiert gut mit LHL.   -   Der in Kilueka gegründete Verein Songa Nzila e.V. ist inzwischen

sehr bekannt. Wir haben mit einigen der Frauen,  mit sechs Lehrerinnen, viele Dörfer besucht. Das Hauptnahrungsmittel ist hier der Maniok, in Form von Wurzeln und Blättern. Dieses einseitige Essen führt zu Mangelernährung. In 30

 Dörfern wird jetzt der Moringabaum eingeführt. Die Blätter dieses Baumes sind reich an Vitaminen, Eiweiss usw. und dienen als Nahrungsergänzung bei einseitiger Ernährung.

So kann dem Kwashiorkor – der Protein-Energie-Mangelernährung – vorgebeugt werden. Das Projekt wird während acht Monaten begleitet. In den Dörfern werden Multiplikatorinnen ausgebildet, d.h. unter Anleitung der sechs Lehrerinnen pflegen die Frauen die Moringabäume und probieren  verschiedene Rezepte mit den Moringablättern aus. - Der neue Jeep, finanziert von Aqua Creactive e.V. und der Bingostiftung aus Niedersachsen leistet wirklich gute Dienste! Ohne diesen Jeep wären wir ständig blockiert gewesen, die ganze Projektreise hätte wohl kaum durchgeführt werden können!  -

Der Projektleiter Augustin Konda, die Frauen des Vereins „Songa nzila“ sowie auch die Arbeiter der Ziegelei bedanken sich sehr für die Unterstützung aus Deutschland!

Mehr Infos: www.kongo.l-h-l.org   Irène Freimark-Zeuch

Rundbrief LHL, Frühling 2013



Kilueka-Rundbrief November 2012:

"Wir alle sind überrascht, wie gross das Projekt in so kurzer Zeit geworden ist"


Kilueka: Imkerei statt Abholzung! Hier weiterlesen!


Berichte aus den Ziegeleiprojekten



Wie Kilueka eine Ziegelei bekam.... Hier weiterlesen!


Bienenhaltung zur Regeneration der Wälder im Westkongo

Hier weiterlesen