LHL in der Presse - 2009

Endlich unter einem Dach


- Irene Freimark-Zeuch besuchte im Kongo ein Frauenprojekt. Benötigt werden ein Geländewagen und Rinder für die Feldarbeit.

Artikel im Soester Anzeiger, 31.12.09 (430 kb, pdf)



Rheinische Post, 10. Dezember 2009
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Die Fernsehstation RTL-Hessen weist Ende November 2009 öffentlich auf Lernen Helfen Leben e.V. hin. Und zwar im Zusammenhang mehrerer Filmberichte über die Tätigkeit der kongolesischen Honorarkonsulin Odette Maniema Krempin - die dann etwas später in arge Kritik geraten ist. Hierzu weitere Infos in unserem Kongopresse-Tagebuch, Anfang Dezember 2009...

Hier der Text:

So können auch Sie afrikanische Jugendliche und Prinzessin Odettes Hilfsorganisationen unterstützen:

Lernen-Helfen-Leben e.V.

Der parteipolitisch und religiös unabhängige Verein verfolgt gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtsprogramme z.B. im Kongo, in Nigeria und Im Tschad. Vom Lokalradio bis zum Schutz des Regenwaldes – die Projekte, die an die Gegebenheiten vor Ort angepasst sind, können von Ihnen unterstützt werden:

Spende:

Kontonr.: 135 875 800

BLZ 280 641 79

Volksbank Vechta 

Mitgliedschaft:

Mit monatlich 6 € können Sie Mitglied im Verein werden und so regelmäßig helfen. Weitere Informationen hierzu und zum L-H-L finden Sie hier

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Bericht auf der Website des Franz-Jürgens-Berufskollegs in Düsseldorf über die Veranstaltung am 30.10.09
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Diepholzer Kreiszeitung, 19. Okt. 2009

Verein „Leben – Helfen – Lernen“: Holz sparender Herd für Nigeria vom UN-Klimabüro anerkannt

Weltweit einzigartiges Projekt

Diepholz - Beim Vorstand des auch in Diepholz aktiven Vereins Lernen-Helfen-Leben (LHL) knallten die Sektkorken – bildlich gesprochen. Nach einem Vorlauf von nahezu drei Jahren wurde ein Projekt von LHL in Nigeria vom Klimabüro der Vereinten Nationen offiziell als CDM-Projekt nach dem Goldstandard anerkannt und registriert.


Gustav Schneider (2. Vorsitzender) und Heinz Rothenpieler (pädagogischer LHL-Mitarbeiter) mit dem Holz-Herd bei einem Probekochen hinter dem Agenda-Haus in Diepholz.

Konkret geht es um die Einführung von Holz sparenden Herden vom Typ SAVE80 in größeren Mengen in der Region um Kaduna im mittleren Nigeria.

Der von einem deutschen Ingenieur entwickelte Herd ermöglicht nicht nur eine Einsparung von Brennholz um 80 Prozent, dieser Herd verbrennt auch das Holz rückstandsfreier. Damit sind die Beeinträchtigungen, die durch den Rauch bei den üblichen offenen Feuern entstehen , nachhaltig gemindert.

Da dieser Herd aus hochwertigen Materialien gefertigt ist, um eine lange Nutzung zu ermöglichen, kann er in aller Regel nicht zum Gestehungspreis verkauft werden. Wie kann trotzdem dieser in Nigeria heiß begehrte Herd eingeführt werden? Erfreulicherweise gibt es seit einigen Jahren einen internationalen Handel mit Emissionsminderungszertifikaten, gemessen in Tonnen CO2, die vermieden werden. Je präziser es gelingt, die Vermeidung des Ausstoßes von klimaschädlichem CO2 nachzuweisen, desto höher ist der Preis pro Tonne.

Wenn man diese Schwierigkeit richtig einschätzt, ist das Projekt von LHL in Nigeria besonders anspruchsvoll, weil es im Bereich der Haushaltsenergie angesiedelt ist. Die Überprüfung vor Ort in Nigeria, die vom TÜV Nord durchgeführt wurde, war ein wesentlicher Teil eines mühsamen und langwierigen Prozesses bis zur offiziellen Anerkennung durch das Klimabüro.

Ein Projekt wie das von LHL, bei dem Geld aus Emissionsminderungszertifikaten für die Förderung von verbesserten Herden in einer großen Anzahl von Haushalten eingesetzt werden, ist bisher weltweit das erste. Üblicherweise werden solche Mittel eingesetzt beim Bau von Wasserkraft- oder Windkraftwerken oder bei verbesserten großindustriellen Anlagen. Ein Projekt wie das von LHL hingegen erfordert sehr viel Vorbereitung und kontinuierliche Kontrolle der Ergebnisse bei einer großen Zahl von Beteiligten.

Darum ist ein solches Projekt auch bei größeren Institutionen bisher nicht zu finden.

Ohne das Geld, das von der Klimaagentur atmosfair gGmbH in Berlin zur Verfügung gestellt wird, hätte das SAV80-Projekt von LHL in Nigeria keine Chance. So können die Herde mit einem Preisnachlass von 50 Prozent verkauft werden, und das auch in der Regel nur über Ratenzahlungen.

Das ganze Projekt wäre aber überhaupt nicht auf den Weg gebracht worden, wenn LHL nicht mit dem in Kaduna ansässigen Verein DARE einen kompetenten Partner gefunden hätte. Dieser Verein wurde von Yahaya Ahmed initiiert, einem Journalisten, der viele Jahre bei der Deutschen Welle in Bonn tätig war. LHL und DARE verfolgen mit ihrem gemeinsamen Projekt nicht zuletzt das Ziel, den Verlust von Wäldern in Nigeria zumindest zu verlangsamen.

Trotz seines Ölreichtums ist der wichtigste Energielieferant in Nigeria Holz.


"Kochen auf Sparflamme"


15.10.09 - In der gedruckten Ausgabe des Soester Anzeigers erschien gestern ein Artikel über das LHL-Projekt in Nigeria. Hier die pdf-Datei (879 kb) mit der Veröffentlichung.


Afrika-Seminar der Hellweg-Region


Nigeria – Energiemangel beim Erdölexporteur
Dr. Paul Krämer (Lernen-Helfen-Leben e.V.)
(Hamm/Westfalen, 30. Mai 2009)

zum Beitrag von Heinz Rothenpieler (Lernen-Helfen-Leben) beim Afrika-Seminar






Nur kurz online: LHL-Nigeria-Projekt (in Zusammenarbeit mit atmosfair) in der ZDF-Umwelt-Sendung vom 28.6.09

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Soester Tagblatt, 5.3.09

Schüler helfen Mädchen im Tschad


04.03.2009 · SOEST -"Jarabe" heißt "Wir bauen das Land auf". Der Name ist Programm. Die Klasse 9a des Aldegrever-Gymnasiums packt an und hilf mit. Es ist den Jugendlichen wichtig, Kindern im Tschad eine Chance zu geben. Sie setzen sich dafür ein, dass auch die Mädchen in Sahel-Afrika Unterricht bekommen und etwas lernen, deshalb überreichten die Gymnasiasten gestern 600 Euro - Geld, das bei einer Verlosung, beim Basar, am Kuchenstand zusammenkam. Sie tragen damit dazu bei, das Schulgeld für die Mädchen aufzubringen.


Rüdiger Marquardt vom Verein "Lernen - Helfen - Leben", der eng mit der Organisation Jarabe zusammenarbeitet, besuchte die Schüler, und er bedankte sich bei ihnen für die Unterstützung. Der Vorsitzende machte auf die große Armut aufmerksam, er zeigte Bilder vom Schwarzen Kontinent. Rüdiger Marquardt: "Obwohl die tschadische Verfassung einen kostenlosen Schulbesuch vorsieht, muss trotzdem ein Schulgeld entrichtet werden. Und dazu müssen die Eltern noch vielfach das Gebäude selber errichten. Da wundert es nicht, wenn es vielfach - vor allem bei Grundschulen - nur zu einem Holzschuppen reicht, der sozusagen, jedes Jahr wieder aufgerichtet werden muss, weil in der Regenzeit so vieles verrottet ist."

(Natürlich ist "Rüdiger" Marquardt LHL-Vorsitzender, Herr Jürgen Marquardt, aber bekanntlich hören Journalisten nicht immer so genau hin...)
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Ein Bericht über eine Schulveranstaltung aus Dortmund (Ende Januar 2009) in den Dortmunder "Ruhrnachrichten"

Daß der "Imam und Pastor" in Nigeria leben und nicht im Kongo, die SAVE80-Kocher mehr durch CDM als durch Mikrokredite gesponsert werden, daß Pastor Wuye ein Protestant ist (die Ruhrnachrichten bedienen wohl immer noch eher einen katholischen Leserkreis) - nun ja, das haben hoffentlich wenigstens die Schüler kapiert. Der Journalist braucht offensichtlich eigentlich noch Nachhilfe, aber bei Erwachsenen ist das leider schlecht organisiert.

Und schließlich: Daß im Grund das Thema "Regenwald in Zentralafrika" im Mittelpunkt stand, kommt gar nicht mehr vor - als der Journalist kam, sprachen wir über die oben erwähnten Zusammenhänge.

Sowas kommt dann raus bei der Presseberichterstattung in Deutschland. Dabei ist der Artikel "an sich" gar nicht mal so schlecht:

In Soest stand letzten Herbst über einem Bericht des Nigeria-Projektes im dortigen Tagblatt als dicke Überschrift "LHL auf dem Holzweg". Nun ja. Wenn's denn sein muß... In Dortmund hat man wenigstens verstanden, daß Holz eingespart werden muß und dadurch die Umwelt geschont wird. Welch ein Fortschritt!