Archiv Veranstaltungen 2012

Teach a Man to Fish“ - im Welthaus Barnstorf

Wann? Samstag, 1. Dezember 2012

Wir sind von der Idee ganz begeistert. Und dabei ist die Idee ganz einfach: „Gib einem Menschen einen Fisch – und er hat für einen Tag zu essen. Lehre ihn zu fischen – und er hat für sein Leben lang genug auf dem Teller.“ Wir haben Emily aus England eingeladen, die normalerweise in Uganda solche Projekte macht – mit Schulen, die sich relativ bald selbst finanzieren. Ist das nicht spannend? Ganz viele Entwicklungsprojekte fördern Schulen, fast endlos. Und jetzt kommt „Teach a Man to Fish“ und sagt, das läßt sich eigentlich auch selbst organisieren. Das ist nicht nötig. Emily wird Samstag, 1. Dezember 2012 im Welthaus Barnstorf sein und uns von ihrem Konzept berichten.

Schulen werden wirtschaftlich unabhängig“ - so der Titel des Seminars, das in englischer Sprache stattfindet, mit deutscher Übersetzung. LHL möchte im Tschad eine solche Schule aufbauen und natürlich von vorneherein den deutschen Zuschuß zeitlich begrenzen. Was liegt näher zu prüfen, wie wir die Schulträger „das Fischen lehren“ können.

Emily - hie

Das gilt für alle möglichen anderen Projekte auch, weshalb wir auch Jugendliche einladen, z.B. solche, die schon mit „weltwärts“ unterwegs waren – oder vorhaben einen Einsatz mit diesem Auslandsdienst des Entwicklungsministeriums durchzuführen. Aber vielleicht seid Ihr auch einfach so interessiert.

Das Tagesseminar beginnt morgens um 9 und dürfte gegen 17 Uhr zu Ende sein. Die Kosten decken vor allem die Verpflegung mit einem leckeren biologischen, vegetarischen Mittagessen, Begrüßungs- und Nachmittagskaffee. Sie belaufen sich auf 17 Euro. Wir können leider keine Fahrtkosten erstatten. Aber die Reise- und Seminarkosten können gespendet werden, sodaß wir eine Spendenbescheinigung ausstellen können.

Weitere Infos in dieser pdf-Datei (122,3 kb)

und auf der Internetseite des englischen Partners.



Ausstellung über das Projekt Plastikflaschenhaus im Juni 2012.


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Studenten der Technischen Universität Cottbus unterstützen PET-Flaschenbauen



LHL in Zusammenarbeit mit der...

im Umweltinformationszentrum am Rheinufer der Altstadt:

Donnerstag, 14. Juni 2012, 18-20 Uhr:

                   Was tun... gegen 

         Klimawandel in Nigeria


Holz wird knapp, die Wüste ist auf dem Vormarsch. Viehherden müssen wandern und machen den Ackerbauern Konkurrenz. Moderne Holzkocher, welche mit 20 % der Holzmenge auskommen, die üblicherweise benötigt wird, helfen gegenzusteuern. In Nigeria fördern die Landeshauptstadt Düsseldorf und der Verein LHL die Verbreitung der effizienten Kochöfen. Referent ist Yahaya Ahmed, der den Kocher SAVE80 vor Ort vermarktet.

Mittwoch, 13. Juni 2012, 18-20 Uhr:

                   Was tun... gegen 

         Klimawandel auf Madagaskar?

Regenzeiten verkürzen sich und werden heftiger, Dorfbrunnen vertrocknen - Folgen des Klimawandels sind auf der viertgrößten Insel der Welt vor der Ostküste Afrikas sehr real. Über eine Wasserquelle und Auswirkungen der Globalisierung in einem kleinen Dorf im Süden Madagaskars. Referent ist Romain Rabearisoa, langjähriger Partner von LHL aus Madagaskar




Dienstag, 12. Juni 2012, 18-20 Uhr:

                   Was tun... gegen 

         Klimawandel im Westkongo?

Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, hat mit 10 Millionen Einwohnern einen enormen Energiebedarf - aber kaum Strom. Gekocht wird mit Holz oder Holzkohle aus dem mittlerweile fast verschwundenen Regenwald. Der bebilderte Vortrag zeigt Wege, die aus dem Dilemma hinausführen. Referent ist Augustin Konda Mbuta, Naturschützer und Biologe aus Kinshasa.

Montag, 11. Juni 2012, 18-20 Uhr:

                   Was tun... gegen 

              Klimawandel in Togo


Das Französische Gymnasium Düsseldorf engagiert sich seit 2009 gegen die Abholzung der Wälder in Togo. auch wird versucht mit Baumpflanzungen Schäden wieder auszugleichen. Bilder veranschaulichen die Situation in Togo. Referent ist Monsieur Clement Fenou, Vorsitzender des Partnervereins ADICH (Association pour le Développement integral de la Communauté Houdou)

Kurz-Blog von Bernd Blaschke, Sonntag, 10. Juni 2012

Heute war unser erster Tag am UIZ in Düsseldorf und bei schönem Wetter - noch nicht das ideale Wetter für den Parabolkocher - hatten wir einen sehr abwechslungsreichen und unterhaltsamen Nachmittag miteinander verbracht. Es waren einerseits ständig Interessenten, die besonders an dem Solarkocher z.T. staunend und ehrfürchtig davor standen und sich die Funktion erklären ließen, aber auch wissen wollten, ob wir diese Geräte verkaufen oder warum wir hier stehen. Da hat sich unser neuer Flyer gleich gut verwenden können und besonders Interessierten bekamen das kostbare Stück mit vielen Hinweisen in die Hand gedrückt. Da bin ich natürlich schon gespannt, ob es irgendeine Reaktion geben wird (eine Ehepaar sprach davon, dass man solches Engagement unterstützen müsse und ein anderes Pärchen aus Köln zeigte sehr großes Interesse und ich charmant bemerkte, eine Filiale in Köln würde uns sehr ehren). Ich möchte an dieser Stelle Bernhard nennen, der sich als wortreicher Vertreter gezeigt hat und unermüdlich bis zu letzten Minute Auskünfte erteilte und Flyer verteilte. Danke Bernhard für Deinen Einsatz.

Auf der anderen Seite hatten wir aber auch eine seltene Gelegenheit zum Austausch nutzen können und unsere afrikanischen Freunde haben sich untereinnder informiert, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben und welche  Lösungen sie einsetzen, um diese Probleme zu lösen bzw. Strategien sie mit uns entwickelt haben oder entwickeln wollen, um die Lebenssituation ihrer Landsleute zu verbessern. Das war vielleicht der besteTeil des Tages und für mich als deutscher Partner habe gemerkt, dass wir gute Ideen haben für unsere afrikanischen Partner, aber wenn Erfahrungen unter Afrikanern ausgetauscht werden ist das noch etwas anderes und ein Stück authentischer. Insgesamt nehme ich diesen Tag als eine Bereicherung mit und rege an, dass wir ein solches Treffen einmal pro Jahr machen sollten. Wenn wir das geschickt organisieren hält sich auch die finanzielle Belastung für uns im Rahmen.

Und schließlich muss ich dem Umweltamt schon jetzt dankbar sein, dass sie uns diese Gelegenheit geboten haben. Wir hatten außer der fast leeren Kaffeetüte keine Mängel feststellen können, im Gegenteil, wir haben das vorhandene Inventar Stück für Stück rausgeholt und als Heinz schließlich das große Sonnendach herauszog waren wir perfekt ausgestattet und haben noch weit nach dem offiziellen Schluss beisammen gesessen. Nun hoffe ich, dass unsere Vorträge ebenfalls so erfolgreich ablaufen. Wir haben auch insofern Glück, da das Fußballspiel mit Deutschland am Mittwoch erst um 21 Uhr beginnt, dann sind wir schon lange fertig.

Sonntag, 10. Juni 2012, 14-19 Uhr:

               Kochen mit der Sonne


Alternativen zum "fossilen" Kochen kennen lernen. Mit Ausstellung und Information über Klima-Projekte in Afrika und Vorträge in der Folgewoche:

Informationen aus Togo, aus dem Kongo, aus Nigeria und von Madagaskar - aus erster Hand von unseren afrikanischen Gästen.

Hier kann das Programm runtergeladen werden.


Düsseldorf, 04.-29.6.2012

Ausstellung über das Projekt Plastikflaschenhaus.

Die Bilder dokumentieren den Verlauf und den Erfolg des vor einem Jahr in Nigeria gestarteten Bauprojekts.

BLB NRW Zentrale (Bau und Liegenschaftsbetrieb NRW)
Mercedesstraße 12 • 40470 Düsseldorf

Ausstellungseröffnung: 4. Juni, 10 Uhr. Anschließend ist die Ausstellung bis 29. Juni im BLB zu besichtigen. Später kann die Ausstellung ausgeliehen werden. Wir danken der für ihre Unterstützung bei der Herstellung der Ausstellung. 



Foto: A. FroesePavillon aus PET-Flaschen auf dem Gelände einer kath.Schule in Kaduna / Nigeria

Hamm (Westfalen)

Solar- oder Holzsparofen - Was ist für Afrika richtig?

Mittwoch, 7. März 2012, 20 Uhr, FUgE-Weltladen, Widumstr. 14, Hamm. Alex Cotanidis, Berater für Klimaschutzprojekte und Vertreter von fairPla.net e.V., stellt in einer kurzen Einführung die Bereiche Klimaschutz, Entwicklungshilfe und Mechanismen des Emissionshandels bei Entwicklungshilfeprojekten vor. Dr. Paul Krämer, Lernen-Helfen-Leben, berichtet über die Auswirkung von Umweltprojekten in der Nord-Süd-Entwicklungspartnerschaft.

Dabei informiert Dr. Krämer über die hohe CO2-Emission durch Holzverbrennung in Afrika und erläutert den Interessierten, warum der Solarkocher in Afrika so wenig verbreitet ist und der Holzsparofen „Save 80“ seines Vereins in Nigeria hingegen so gut angenommen worden ist.

Heike Eggers, erste Vorsitzende des Vereins Brücken nach Afrika e.V., berichtet von der Verbreitung des kürzlich gelieferten Holzsparofens in Togo und wie Investitionen neue Impulse in die Entwicklungszusammenarbeit bringen. Der Eintritt ist frei. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Lernen-Helfen-Leben e.V. und Brücken nach Afrika e.V. statt.
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